Spritzgusswerkzeuge stehen unter dauerhafter mechanischer und thermischer Belastung. Hohe Schließkräfte im Bereich mehrerer tausend kN beanspruchen Formeinsätze und Trennebenen, während Temperaturwechsel zwischen 20 und 120 °C zu Materialspannungen führen.
Zusätzlich wirken abrasiver Verschleiß durch glasfaserverstärkte Kunststoffe, adhäsive Effekte bei PPS, PBT oder PA sowie chemische Korrosion durch PVC, POM oder flammgeschützte Compounds auf die Werkzeugoberflächen ein.
Eine präzise, zustandsorientierte Wartung minimiert diee Einflüsse, verlängert die Standzeit signifikant und sichert dauerhaft die Prozessstabilität.